Hans Thill

je ne mange de ce pain là

 

1

Er trinke weißes Wasser, stillen

Wein. Dieser Weizen sei ihm

trockener Dreck

 

2

ein dichter Fleck in einem Land

aus Staub und Pferden, ein gehegtes

Stück Fleisch.

 

3

Es war die Zeit der Muschelhaufen.

Die Toten begrub man

unterm Hüttenboden.

 

4

Die Vögel begrub man

im Wellbleche der Lüfte.

Wie Brote hingen die Birnen

 

5

ins Wasser. Das Brot war aus

den Birnen gemacht,

man ass die Kerne

 

6

an den Stielen.

Die Hirse wandelte unter

den Menschen

 

7

Das Geld ein Gift,

der Stachel des Geldes, durchsichtige

Flügel des Geldes

 

8

Schlafplatz des Geldes

unterm Feigenblatt

 

9

Das Fell des Geldes.

Der Geruch

 

10

Trope Trost Tuch Tücke

 

11

Den Kot der Gärten fürchte

er mehr als die Zähne des

Wassers, den Schutz der Hüte

 

12

suche er und fliehe das

Selbstgespräch bei den

Wasserstellen.

 

13

Tod, ich will dir ein

Gift sein. Hell, ich will dir

ein Pestilent sein.

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