Franz Hodjak

Im Schloßpark

Es war ein langer, überaus heißer Sommer, der Pedro ziemlich zu schaffen machte, weil er an trockenes, kontinentales Klima gewöhnt war und diese Wetterfronten, die meist vom Atlantik kamen, ihm große Schwierigkeiten bereiteten. Die hohe Luftfeuchtigkeit brachte seinen Kreislauf schön durcheinander. An dieses Wetter, meinte er, würde er sich nie gewöhnen können. Pedro arbeitete in einer Autowerkstatt, und nach Dienstschluß traf er sich meist mit Georg im Schloßpark, wo sie auf einer Bank Schach spielten. Georg brachte das Schachbrett und die Figuren mit, beide waren sie leidenschaftliche Spieler. Eigentlich mochten sie sich sehr, und beide waren überzeugt, daß zwei Menschen sich nirgendwo näher kommen könnten als beim Schachspiel, da man sich beim Schachspiel nicht nur auf sich selbst, sondern voll und ganz auch auf den anderen konzentrieren müßte und es wenig Zeit gebe, wer weiß was für Blödsinne zu reden, weil man erst gar nicht an Blödsinne denken könne.

Pedro hatte immer ein deutsch-spanisches, ein russisch-spanisches und ein russisch-deutsches Wörterbuch dabei, egal, wo er war und was er gerade machte. Immer und überall büffelte er spanische Vokabeln, selbst wenn er in Eile war, so daß er sich schon öfter in die Gefahr begeben hatte, beim Überqueren eines Platzes oder einer Straße von einem Auto überfahren zu werden. Georg wunderte sich immer wieder, wie es denn möglich war, daß Pedro so konzentriert und so gut spielen konnte, während er Vokabeln lernte. Er habe, meinte Pedro, das Lernen von spanischen Vokabeln so sehr verinnerlicht wie andere das Vaterunser, er täte das immer, ob er nun Autos repariere, einkaufe, mit seiner Frau knutsche oder schlafe, die Zeitung lese, esse, in der Kirche singe, Formulare ausfülle, einen Film sehe, auf dem Zahnarztstuhl sitze, in der Kneipe Tequila trinke oder Schach spiele, sogar nachts in seinen Träumen lerne er nebenbei spanische Vokabeln, damit habe er überhaupt keine Probleme.

Eigentlich hieß er Pjotr, doch seit er in Deutschland war, stand in seinen Akten Peter, aber, und das wußte er, bald würde in seinen persönlichen Unterlagen der Vorname Pedro verzeichnet sein, und so griff er den Dokumenten voraus und nannte sich Pedro. Er war auch nie anders gekleidet als in echter mexikanischer Tracht. An der linken Hüfte hing sogar eine Pistole, die natürlich nicht echt war. Er trug sie nicht rechts aus dem einfachen Grund, weil er Linkshänder war. Georg versuchte Pedro immer wieder zu überzeugen, er möge doch dem Schützenverein beitreten, dem auch er angehörte, damit er endlich ordentlich schießen lerne, wie jeder normale Mensch auch, doch Pedro meinte, das habe wenig Sinn, weil er eigentlich nicht wirklich schießen wolle. Das sei ihm zuwider. Ein echter Mexikaner würde bloß schießen, wenn er in Notwehr wäre, aber diese Gefahr bestünde heute nicht mehr. Im Kaukasus vielleicht, wo sich inzwischen ja seltsame Dinge abspielten, aber doch nicht hier, und schon gar nicht in Mexiko.

Pedro und Georg hatten sich flüchtig im Lager kennengelernt und zufällig wieder in dieser Stadt getroffen, wohin es sie beide verschlagen hatte. Damals, im Lager, waren sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit ihrer eigenen Verwirrtheit, Schüchternheit, ja, Ratlosigkeit, und keinem wäre es auch nur im Traum eingefallen, einmal bloß daran zu denken, daß der andere ein so leidenschaftlicher Schachspieler sein könnte. Hätten sie das voneinander gewußt, hätten sie natürlich unentwegt Schach gespielt, wodurch es ihnen auf alle Fälle leichter gefallen wäre, sich besser in der neuen Welt zu orientieren und zur integrieren. Zumindest sahen sie das so. Georg war Rentner, und es war nicht bloß die Liebe zum Schachspiel, die sie enger aneinanderrücken ließ, es war auch der Umstand, daß beide hier fremd waren. Und zwischen Fremden, mögen sie sich auch noch so fremd sein, entsteht immer eine größere Vertrautheit als zwischen denen, die glauben, sie seien nicht fremd. Wenn es uns nicht gäbe, die sogenannten Außenseiter, pflegte Pedro zu scherzen, könnten sich die normalen Menschen gar nicht für so normal halten. Pedro und Georg saßen gern im Schloßpark. Das, was man so mit Welt zu bezeichnen pflegte, lag um diese Zeit woanders, weit weg.

Das Schloß war zwar zu einem Gymnasium umgebaut und der Park ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden, weil noch zwei weitere Schulgebäude mit Klassenräumen und Laboratorien, eine multifunktionale Sporthalle, eine Mensa und eine neue, imposante Aula hineingestellt worden waren und der Schloßpark oder, besser gesagt, das, was von ihm übriggeblieben war, mehr einem Schulhof glich als einem Park, doch um achtzehn Uhr, wenn sie sich trafen, war der emsige und laute Schulbetrieb längst zu Ende. Obwohl Pedro sich stets verspätete, oft sogar um eine Stunde, sah ihm das Georg liebevoll nach, weil Pedro keine Uhr trug, und eine Uhr wollte Pedro nicht tragen, da er der Meinung war, daß jemand, der eine große Sehnsucht in sich trage, keine Zeit hätte, ständig auf die Uhr zu sehen. Überhaupt stellte Pedro verwundert fest, daß Zeit hier etwas war, das man nie hatte, war er doch vom Kaukasus her gewohnt, daß Zeit etwas war, das man im Grunde immer und zur Genüge hatte.

Zu dieser Stunde, wenn sie sich trafen, herrschte eine angenehme Ruhe im Park, die den Tag versöhnlich ausklingen ließ. Der Park war leer, nur hin und wieder führte jemand seinen Hund spazieren. Auch die vereinzelten Liebespaare verhielten sich eher ruhig, und Pedro fand es immer wieder komisch, wieso die Liebespaare sich stets woanders stritten, aber selten in Parks. Das mache die Liebespaare in Parks so gesichtslos und zum Verwechseln ähnlich, bedauerte er seufzend und brachte Georg durch einen überraschenden Zug mit dem Läufer schön in Bedrängnis. Seine Stärke waren eigentlich die Springer. Pedro und Georg saßen immer auf der gleichen Bank neben einem Springbrunnen, in den die Zweige einer Weide tief hinabhingen, so daß der Wasserstrahl in die Blätter schoß und diese auf eine seltsame Weise zum Klingen brachte. Das hörte sich an wie das ferne Vorbeifahren eines Zuges.

Pedro behauptete immer, er sei Mexikaner, und er erklärte Georg auch, warum. In Rußland, meinte er, durfte er kein Deutscher sein, und ein Russe wollte er nie so recht werden. Seine Philosophie war sehr einfach. Wenn er schon nicht das sein durfte, was er war, dann wollte er auch nicht sein, was andere glaubten, daß er es sein müsse, um ihrem Ideal zu entsprechen. Also mußte er sich entscheiden. Er überlegte hin und her, und daß er Mexikaner wurde, war eher ein Zufall. Seine Schwester aus Deutschland hatte ihm diese Hose mit Fransen, die er immer noch trug, geschickt, von der er auf Anhieb maßlos begeistert war, weil diese Hose die erste in seinem Leben war, die ihm auch wirklich paßte. Bis dahin war er immer nur in zu kurzen, zu langen oder zu weiten Hosen herumgelaufen. Er wagte nicht, diese Hose als Wink des Schicksals zu betrachten, meinte Pedro. Er wollte noch weitere Beweise, die diesen Wink bestätigen sollten, und so bat er seine Schwester, ihm eine dazu passende Jacke zu schicken. Auch diese saß tadellos, wie nach Maß geschneidert. In Rußland hatte er nur Pullover getragen, die seine Mutter ihm liebevoll gestrickt hatte, da nirgends Jacken zu finden waren, die seiner etwas ungewöhnlichen Größe entsprochen hätten. In einem nächsten Paket kamen großkarierte Hemden, bunte Halstücher, zwei ungewöhnlich breitkrempige Hüte und Sporen, ohne daß er darum gebeten hätte, so daß am Wink des Schicksals nicht mehr zu zweifeln war. Die Sporen trage er selten, behauptete Pedro, eigentlich nur, wenn er sonntags in die Kirche gehe oder auf den Friedhof, um alle Zweifel an seiner Echtheit aus der Welt zu räumen.

Bald merkte er, daß er eine Identität angenommen hatte, die zu ihm paßte, und obwohl er nicht wußte, wie Mexikaner sich wirklich verhielten, spürte er, daß er sich wie ein Mexikaner verhielt. Das löste natürlich, erzählte Pedro, eine maßlose Begeisterung in seinem Dorf im Kaukasus aus, das nach etwa einem halben Jahr nur noch von Mexikanern bewohnt war. Alle wollten jetzt Mexikaner sein. Nur mit den Frauen, meinte Pedro, gab es erhebliche Probleme, die von Tag zu Tag immer unerträglicher wurden, da niemand von all den zahlreichen Verwandten in Deutschland recht wußte, wie mexikanische Frauen sich wirklich kleideten, und so schämten sich die Frauen abgrundtief, wenn sie in ihren deutschen oder russischen Trachten da herumstanden, während die Männer stolz in mexikanischen Kleidern durchs Dorf liefen. Ihr Instinkt, daß sie uns bloß kompromittierten, war schon richtig, behauptete Pedro. Ja, wir Männer waren alle Mexikaner, nur unsere Frauen nicht, sie waren plötzlich so etwas wie Ausländer, mit denen wir uns nicht gern zeigten. Das wiederum führte zu erheblichen Konflikten im Dorf und schließlich zu einer Welle von Scheidungen. Selbst der Dorfpolizist, der Parteisekretär und der Pfarrer trugen außerhalb ihrer Dienstzeiten mexikanische Kleidung, und aus lauter Dankbarkeit, daß alle durch ihn das geworden waren, was sie tatsächlich waren, also Mexikaner, bot ihm der Pfarrer sogar an, an besonderen Feiertagen den Gottesdienst in der Kirche selbst abzuhalten und alle zu segnen, doch Pedro wies dieses Angebot höflich zurück mit der Begründung, daß Mexikaner, so weit er wisse, katholisch seien, und als Mexikaner sei er nun ebenfalls katholisch, und als Katholik stünde es ihm nicht zu, einen orthodoxen Gottesdienst zu zelebrieren. Das würde Gott ihm nie verzeihen.

Obwohl alle im Dorf erklärten und versicherten, sie seien auch Mexikaner, erzählte Pedro, stimmte das nicht wirklich, was sich schließlich endgültig herausstellte, als sie nach der Wende die Ausreise nicht nach Mexiko, sondern nach Deutschland beantragten. Der einzig echte Mexikaner, versicherte Pedro, wäre er gewesen. Er wollte nicht nach Deutschland auswandern, sondern nach Mexiko, aber das ging leider nicht, da Mexiko ihn nicht brauchte, ihn vielleicht schon, aber keinen russischen Staatsbürger. Also mußte er auf seiner Auswanderung nach Mexiko einen kurzen Zwischenstop in Deutschland machen, um deutscher Staatsangehöriger zu werden, als der er dann problemlos nach Mexiko einwandern könne. Und nun arbeitete Pedro in einer Autowerkstatt, auch samstags und sonntags, um das nötige Geld zu sparen, mit dem er dann irgendwann übersetzen könne, auf den ersehnten Kontinent, in das bekannte Land. In der Werkstatt arbeiteten noch zwei der vier Söhne des Meisters, einer war zehn Jahre, der andere acht. Statt nach der Schule in aller Ruhe und mit der nötigen Konzentriertheit die Hausaufgaben zu erledigen und anschließend vielleicht zu spielen, mußten sie schwer malochen im Betrieb des Vaters. Auch in den Ferien war das nicht anders. Pedro wunderte das, vor allem da hier die Kinderarbeit in Drittländern groß debattiert und aufs schärfste verurteilt wurde. Das ging hin bis zur Aufforderung, Waren zu boykottieren, die von Kinderhand in Armenländern hergestellt wurden. Doch er hütete sich, etwas zu sagen, er wollte sich nicht einmischen in die innere Angelegenheit der deutschen Gerechtigkeit. Pedro wollte auch die Gastfreundschaft nicht verletzen, denn im Grunde war er hier bloß Gast, obwohl er inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hatte, doch er wußte, er würde bald auswandern, nach Mexiko, wo sowieso alles ganz anders wäre.

Inzwischen wußte Pedro besser Bescheid über Mexiko als jeder andere Bewohner Mexikos, von der Geschichte über die Geographie bis hin zur alten und neuen Kultur, der Wirtschaft, dem Handel, dem Gesundheitswesen, der Politik, dem Sport, der Rechtsprechung und der Bevölkerungsstruktur. Pedro wußte, sollte er auf seine Echtheit hin geprüft werden, würde er den Test bravouröser bestehen als jeder Mexikaner, an dessen Authentizität, aus welchen Gründen auch immer, leider nie gezweifelt werde. Er hatte sich zahllose Alben, Landkarten und Videos beschafft, sodaß er jede Einzelheit der Landschaft oder der Architektur lebendig vor sich sehen konnte, wenn er sich zum Beispiel vorstellte, er befände sich in Mezatlán am Kalifornischen Golf oder am Rande der Westlichen Sierra Madre in San Luis oder in Zacafecas, Orizaba, Toluca, in Tuxpan in der Campeche-Bai oder in Tempico im Golf von Mexiko. Dann kam Pedro immer ins Schwärmen, denn er stellte fest, daß alles genau so war, wie er es sich vorgestellt hatte, und er meinte dann, stets etwas resigniert und leicht irritiert, was nütze es den Mexikanern schon, wenn sie Mexikaner seien, Mexiko jedoch nicht wirklich, sondern bloß vom Hörensagen kennen.

An Tagen, an denen es regnete, trafen sich Georg und Pedro in einer Kneipe, wo Georg Bier trank, Pedro Tequila. Dort spielten sie weniger Schach, sie erzählten mehr aus ihrem Leben, und meist war es die Kindheit, über die sie sprachen. Und immer meinte Pedro belustigt, ja, die Kindheit, sie ist immer noch der schönste Abschnitt im Leben, weil man da noch nicht auf eigenen Beinen stehen mußte, und wenn man hin und wieder Fehler machte, sahen die Erwachsenen großzügig darüber hinweg, oft auch amüsiert oder sogar stolz, weil man ja in diesem Alter keine eigenen Fehler machte, sondern stets die Fehler der Erwachsenen. Hin und wieder sprachen sie auch über das abenteuerliche Leben von Kosmonauten, vor denen beide großen Respekt hatten.

Es war eine türkische Kneipe, in die sie gingen, wenn es regnete, weil seltsamerweise diese Kneipe die einzige Wirtschaft in der Stadt war, die Tequila führte, und etwas anderes kam für Pedro nicht in Frage. Schon als er in Rußland gemerkt hatte, daß er eigentlich Mexikaner sei, hatte er damit begonnen, Tequila zu trinken, und da es dort keinen Tequila gab, hatte er selbst welchen hergestellt, obwohl er gar nicht wußte, wie der eigentlich schmeckt. Aus Wodka und Kräutern hatte er ihn gemixt, und später, in Deutschland, hatte er sich gar nicht groß gewundert, als er feststellen mußte, wie gut er den Geschmack getroffen hatte. Für einen echten Mexikaner war das eine Selbstverständlichkeit, sagte er sich und war riesig stolz darauf, daß er Mexikaner war.

Mit seiner Schwester, die vor knapp vier Jahren aus dem Kaukasus ausgewandert war, hatte er sich, obwohl er sie über alles mochte, nach seiner Ankunft in Deutschland gründlich zerstritten, und das bloß, weil er ihr einmal zu bedenken gegeben hatte, daß, wenn er schon Mexikaner sei, auch sie womöglich Mexikanerin sein könnte. Sie möge sich das einmal überlegen und gründlich darüber nachdenken, riet er ihr und forderte sie sogar auf, mit ihm nach Mexiko zu gehen. Ninotschka, hatte er immer wieder in sanftem, beschwörendem Ton auf sie eingeredet, komm, wir gehen dorthin, wo unsereins hingehört. Bisher haben wir immer bloß auf einem Bein gestanden, weil für uns nirgendwo auf der Welt richtig Platz war. Doch auch Mexikaner, Ninotschka, werden schließlich müde und wollen irgendwann auf zwei Beinen stehen, versuchte Pedro seine Schwester zu überzeugen. So wütend und empört hatte Pedro seine Schwester noch nie erlebt. Sie warf entschlossen den Kopf nach hinten und hielt ihm drohend das Kinn entgegen, eine Geste, die sie früher nie vollführt hatte, und erst jetzt merkte er, daß ihr Kinn spitz geworden war wie ein Dolch. Und in ihren Augen ging eines jener unsäglichen Gewitter los, bei denen sie beide in der Kindheit stets Hals über Kopf losrannten, um sich in einer nahen Felsspalte am Ortsrand vor den Blitzen und dem Donner zu verstecken. Er war sprachlos. Von zu Hause kannte er sie anders, sie war eher ein friedfertiges, scharfsinniges, lebensfrohes, hilfsbereites Wesen. Liebenswürdig und liebenswert war sie damals, wie das kontinentale Klima, wie die weiten Steppen, die rauen Berge, die stets bereit waren, auch das wenige zu teilen, das vorhanden war. Daß irgendwelche hergelaufenen Mexikaner behaupteten, sie seien Deutsche, sei schon möglich, meinte sie entrüstet, doch ein echter Deutscher würde nie und unter keinen Umständen auf den Gedanken kommen, von sich zu behaupten, er sei Mexikaner oder sonst was. Daraufhin wollte sie ihn nie wieder sehen, und er bekam für den Rest seines Lebens sogar Hausverbot. Pedro litt unsäglich darunter, ihm war seither zumute, als hätte er sich mit Gott zerstritten.

Da es aber in diesem Sommer, der besonders lange anhielt und sich bis spät in den Herbst hineinzog, selten regnete, spielten Pedro und Georg meist Schach im Schloßpark, wo sie auf der Bank neben dem Springbrunnen saßen und man in den Blättern der tief herabhängenden, noch jungen Weidenzweige das gedämpfte, monotone Geräusch der hochschießenden Fontäne hören konnte, das wie das ferne Vorbeifahren von Zügen klang und den Rhythmus ihrer Gedanken bestimmte, die in Pedros Kopf, während er konzentriert Schach spielte und angestrengt spanische Vokabeln lernte, immer wieder um Saltillo kreisten oder um Irapuato, den Falcon-Stausee, die Östliche Sierra Madre, um Culiacán, Salina Cruz, Duerétaro, Nuevo Laredo oder den Kalifornischen Golf.

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